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Liebe Freund*innen des Aktionsbündnis gegen AIDS,

kurz vor der Jahreswende informieren wir Sie über unsere Arbeit der vergangenen Monate. Es liegen aufregende Monate hinter uns. Der Bruch der Bundesregierung mit den noch vielen nach sich ziehenden „Unbekannten“, hat nicht nur die parlamentarische Arbeit, sondern auch unsere Planung für das kommende Jahr verändert. Ohne verabschiedeten Bundeshaushalt und den noch immer im Raum stehenden Haushaltskürzungen, stellt dies eine maximale Herausforderung dar. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit für 2025 wird die Wiederauffüllungskonferenz des Globalen Fonds. Um den Beitrag des Globalen Fonds bei der Herstellung gesundheitlicher Chancengleichheit darzustellen, haben wir Videos mit Aktivist*innen aus Ghana, Nigeria und Uganda veröffentlicht: „Der Ort, an dem jemand geboren wurde, sollte nicht darüber entscheiden, ob man überlebt“, so die treffende Aussage in einem der Videos.

Kommen Sie gut ins neue Jahr!

Herzliche Grüße,

Ihr Bündnisbüro und Sprecher*innenkreis

Pressemitteilung Mpox

Bildquelle: Schutterstock

Der Mpox-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und umliegenden Ländern zeigt - wie während der Corona-Pandemie - den weltweit ungleichen Zugang zu Impfstoffen. Es existieren Impfstoffe, doch die betroffenen Länder können sich den Impfstoff wegen hoher Preise nicht leisten und sind auf Spenden angewiesen. In unserer gemeinsamen Pressemitteilung zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember fordern wir, dass die Bundesregierung dem Menschenrecht auf Gesundheit höchste Priorität einräumt und ihren Fokus in der globalen Gesundheitspolitik nicht einseitig auf die Interessen der pharmazeutischen Industrie legt.

Pressemitteilung Welt AIDS Tag

Bildquelle: GFAN

Anlässlich des diesjährigen Welt AIDS Tages zum 01. Dezember veröffentlicht das Aktionsbündnis Videos und Interviews mit drei Aktivistinnen aus dem Globalen Süden. Eduora Ogechuku aus Nigeria, Priscilla Amo-Addo aus Ghana und Krystal Burungi aus Uganda geben Einblick in ihre persönlichen Erfahrungen mit HIV, Tuberkulose und Malaria, ihre Hoffnung auf die Durchsetzung des Menschenrechts auf Gesundheit für alle und ihre, gegen Vorurteile, Stigmatisierung und Kriminalisierung, gerichtete Arbeit. Die Pressemitteilung und die gesamten Texte mit Fotos der Aktivist*innen finden sie hier

"Sie müssen verhaftet werden"

Wir veröffentlichen den Text wie Evangelikale aus den USA Homophobie in Afrika zum Aufschwung verhelfen als Hintergrundinformation unserer Interviews mit den drei oben genannte Aktivist*innen aus Ghana, Uganda und Nigeria. Es ist vor allem die amerikanische Organisation „Family Watch International“, die unter dem Deckmantel des „Schutzes von Familien“ gegen LGBTIQ gerichtete Lügen und Hass verbreitet. Alle drei Aktivist*innen berichten davon, wie sich die Verbreitung von Hass auf den Zugang zur Gesundheitsversorgung für Menschen mit HIV und die davon betroffene Gruppen auswirkt. Das ugandische Anti-LGBTQ+-Gesetz gilt als eines der repressivsten der Welt. Fast 600 Menschen wurden seit dessen Einführung Opfer von Menschenrechtsverletzungen und Misshandlungen.

Summit of the future

Bildquelle: P. Wiessner
Im Rahmen der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) fand vom 22.-23. September in New York der Zukunftsgipfel statt. Erklärtes Ziel war die Verabschiedung eines Zukunftspaktes. Themen der globalen Gesundheit blieben beim Zukunftsgipfel weitgehend unberücksichtigt. Das Konzept „Health in all Policies“ scheint auf der Ebene der UN noch nicht angekommen zu sein. Bedauerlich eigentlich: zur Erreichung der gesundheitsbezogenen nachhaltigen Entwicklungsziele bis 2030 (SDGs) hätte der Gipfel durchaus Akzente setzen können. Den Bericht vom Zukunftsgipfel lesen Sie hier. 

UNHLM zu AMR

Bildquelle: Schutterstock
Am 20. September fand in New York das hochrangige Treffen der Vereinten Nationen zu antimikrobiellen Resistenzen (UNHLM AMR) statt. AMR beschreibt das Phänomen, bei dem Mikroorganismen wie Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten gegen die Medikamente resistent werden können, wenn sie unsachgemäß und zweckendfremdet eingesetzt werden, bspw. nicht zur Behandlung von Infektionen, sondern als Wachstumsbeschleuniger in der Tierhaltung. Dass das Thema auf der Ebene der Vereinten Nationen behandelt wurde, ist, auch wenn die Umsetzung der erzielten Vorhaben schwammig bleibt, gut und wichtig. Unseren Bericht von dem Treffen, sowie den Text der Abschlussdeklaration, lesen Sie hier.

Bundestagswahl 2025

Bildquelle: P. Wiessner
Für die kommende Bundestagswahl haben wir noch vor dem Bruch der Koalition unsere Vorschläge und Empfehlungen für die Erstellung von Wahlprogrammen zur Bundestagswahl 2025 zusammengefasst und mit den im Bundestag vertretenen demokratischen Parteien geteilt. Wir gehen dabei auf einige der für unsere Arbeit wichtigen Kernthemen ein, u.a. auf Gesundheitsförderung und den Lehren aus der COVID-19 Pandemie, Entwicklung lokaler Produktionsstätten, Strategien zu Technologie- und Wissenstransfer, Umwelt, Klimawandel und globale Gesundheit, Stärkung der Gesundheitssysteme, gegen Diskriminierung gerichtete Maßnahmen, sowie die Themenbereiche Forschung und Innovation, Forschungsförderung und Forschungsanreize im Bereich globaler Gesundheit.

Fact Sheet WHO

Bildquelle: P. Wiessner
Wir nutzen die wichtige Diskussion zur Finanzierung der WHO zur Erstellung eines Fact Sheets, in dem wir die Aufgaben der WHO kurz beschreiben. Wir gehen auf Fragen und Herausforderungen der Finanzierung der WHO ein, beschreiben bestehende Abhängigkeitsstrukturen und verweisen auf finanzielle und politische Einflussfaktoren, um unsere Forderungen an die Bundesregierung darzustellen.

Ergebnisbericht des Globalen Fonds

Bildquelle: Globaler Fond
In dem neuen Ergebnisbericht des Globalen Fonds werden die Resultate der Arbeit zu HIV, TB und Malaria vorgestellt. Die Ergebnisse beeindrucken und bieten ein überzeugendes Argument dafür, dass Multilateralismus lebt und dass in Partnerschaft und in globaler Solidarität viel erreicht werden kann. Insgesamt konnten bisher 65 Millionen Menschenleben gerettet werden. Allein im Jahr 2023 wurden 25 Millionen Menschen mit lebensrettenden HIV-Therapien behandelt, 7,1 Millionen Menschen gegen Tuberkulose therapiert, 227 Millionen Moskitonetze konnten zum Schutz gegen Malaria verteilt werden.

UNAIDS Bericht zum Welt AIDS Tag

Bildquelle: UNAIDS

„TAKE THE RIGHTS PATH“, war das Motto des diesjährigen Welt AIDS Tags und so nennt sich auch der durch UNAIDS vorgelegte Bericht: „Den Weg der Rechte gehen, um AIDS zu beenden“. Der Bericht zeigt, dass die Welt das vereinbarte Ziel erreichen kann, AIDS als Bedrohung der öffentlichen Gesundheit bis 2030 zu beenden - aber nur, wenn die Staats- und Regierungschefs jetzt die Menschenrechte aller Menschen schützen, die mit HIV leben oder davon bedroht sind und sofortige Zugänge zu Prävention, Diagnostik und Therapien  ermöglicht werden.

Münchner Sicherheitskonferenz
14.-16.02.2025 in München

DÖAK – Deutsch-Österreichischer AIDS-Kongress
20.-23.03.2025 in Wien

Global Disability Summit
02.-03.04.2025 in Berlin

Wir freuen uns über Spenden!

Das Aktionsbündnis gegen AIDS finanziert sich über Zuwendungen und Spenden.
Um unsere Arbeit weiterführen zu können freuen wir uns über jeden Beitrag, für den natürlich eine Spendenbescheinigung ausgestellt wird.


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